Leuchten, Lampen oder Spots: Die richtige Art der Deckenbeleuchtung finden

Im Vergleich zur Auswahl von Bodenbelägen oder Möbeln befassen sich viele Haushalte eher selten mit der ansprechenden Gestaltung der Deckenbeleuchtung. Dabei hängt es gerade von ihr ab, wie die einzelnen Raumbereiche zur Geltung kommen und ob auch in den Abendstunden oder der kalten Jahreszeit ein echtes Wohlgefühl entsteht. Sowohl für die privaten vier Wände als auch in Bürolandschaften stehen verschiedene Varianten für die Deckenbeleuchtung zur Verfügung, Laien können die Unterschiede und Vorteile der einzelnen Modelle nur schwer abschätzen. Mit einem grundlegenden Überblick soll es Ihnen erleichtert werden, zwischen herkömmlichen Lampen, größeren Leuchten und Lichtleisten sowie einzelnen Spots zu unterscheiden und die individuell beste Wahl zu treffen.

Klassische Lampen und Glühbirnen im Profilleiste

In den letzten beiden Jahrzehnten haben neue Technologien für eine größere Vielfalt im Bereich Deckenbeleuchtung gesorgt, bis zu diesem Zeitpunkt gab es letztlich nur eine etablierte Lösung der Deckenbeleuchtung. Gemeint ist die klassische Installation von Lampen in Form echter Glühbirnen, die von oben herab den Raum in Licht einhüllten.

Diese Form der Deckenbeleuchtung ist zwar ein echter Klassiker, bringt aber nach modernen Maßstäben eher einige Nachteile mit sich. Oftmals liegt der Lichtcharakter dieser Lampen exakt zwischen einer angenehmen Raumbeleuchtung und der Betonung durch Spots, zudem bieten die meisten Lampen einen leicht eingefärbten Lichtcharakter. Durch die allmähliche Umstellung auf Energiesparlampen finden viele Haushalte es zudem ästhetisch nicht ansprechen, die neue Form dieser Glühbirnen in eine Deckenleuchte einzudrehen. Letztlich liegt auch der Stromverbrauch bei diesen Lampen höher als in der LED-Technik, weshalb heute eher der Blick auf alternativen zu klassischen Lampen geworfen wird.

Mit Leuchtstoffröhren sparsam und großflächig beleuchten

Wer größere Räume in ein gleichmäßig helles Licht einhüllen möchte, dürfte sich in den letzten Jahrzehnten mit Vorliebe für Leuchtstoffröhren und ähnlich großflächige Leuchten entschieden haben. In der Tat sorgt diese Form der Beleuchtung über viele Meter hinweg für helles Licht, auch die Integration in ein größeres System von Leuchten ist dabei mühelos möglich. Da diese Art der Beleuchtung gerade in Büros oder öffentlichen Gebäuden etabliert ist, besitzen Leuchtröhren einen eher geringen, wohnlichen Charakter und finden privat hauptsächlich in Badezimmern oder Küchen ihren Einsatz.

Als Deckenleuchte bieten sie Vorteile in der einfachen Installation und Kombinierbarkeit, auch der Stromverbrauch ist bei moderner Leuchtstofftechnik als gemäßigt anzusehen. Leuchten dieser Art sind nicht für Spots geeignet, sondern sorgen stets für eine Flächenbeleuchtung. Wird zusätzlich gewünscht, dass einzelne Raumteile gesondert ausgeleuchtet werden, sind hierbei andere Lampen wie z. B. klassische Glühbirnen oder LEDs zu wählen.

Die LED-Technik für Spots und größere Flächen entdecken

Über die letzten Jahre ist die Leuchtdioden-Technik stetig weiterentwickelt worden so dass mittlerweile auch LEDs in zahlreichen Varianten als Deckenbeleuchtung zum Einsatz kommen. Ihre Verkabelung erfolgt üblicherweise versteckt, so dass neben der eigentlichen Zimmerdecke noch eine dünne, tragende Decke mit integrierten LED-Elementen installiert wird. Eine Alternative ist die indirekte Beleuchtung der Decke durch Profilleisten, die sich im oberen Bereich der Zimmerwände installieren lassen und ihr Licht nach oben hin abstrahlen. Vorteile der LED-Technik sind die verhältnismäßig preiswerten Energiekosten sowie die Vielseitigkeit in Farbe und Lichtcharakter. LED-Spots lassen sich hierbei ebenso einfach installieren wie größere Leuchtflächen, die für diffuse Leuchtflächen sorgen.